Tuesday, 13. july 2010 2 13 /07 /Juli /2010 12:44

Es ist wieder Kirschenzeit - oder Chriesestrich, wie man bei mir zu Hause sagt.

 

Zu dieser Zeit gehört unbedingt ein Chriese Plotzer. Ein leckerer Kirschkuchen, der am besten warm mit Vanillesauce gelöffelt wird.

 

Er ist total leicht zu machen und es kann eigentlich nichts schief gehen. Vorausgesetzt man verwendet die richtige Sorte Kirschen. Die klassischen Speisekirschen sind nämlich nicht besonders gut geeignet, da diese zu wenig saftig sind. Am besten man verwendet etwas kleinere schwarze Kirschen.

 

ZutatenIMG_1393.JPG

 

- 1 kg Kirschen

- 220 g Butter

- 220 g Zucker

- 4 Eier

- 220 g Zwieback

- 500 ml Milch

- 50 g gemahlene Haselnüsse

- einen Hauch Zimt

 

Zuerst den Butter mit dem Eigelb und dem Zucker schaumig rühren. Dann den Zwieback in der Milch etwas aufweichen und mit den Händen etwas zerbröseln. Dabei aber aufpassen, dass es nicht zu matschig wird. Es sollen schon noch ein paar Stückchen Zwieback zu erkennen sein. Dann die Zwiebackpampe mit der Butter-Zucker-Eigelb-Mischung verrühren. Anschließend die Nüsse und die Kirschen (nicht entsteinen!!!) unter die Massen mischen und mit einem Hauch Zimt würzen.

Das Eiweiß wird steif geschlagen und als letztes untergehoben.

Dann das Ganze in eine gut gefettete Springform füllen und bei etwa 180°C eine gute Stunde backen.

 

von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Tuesday, 6. july 2010 2 06 /07 /Juli /2010 13:55

Jetzt wird es dann aber endlich mal Zeit meinen Blog hier wieder zu beleben...

 

Heute konnte ich den ersten Fenchel aus meinem Garten ernten. Er wurde natürlich sofort frisch verarbeitet :-)

 

IMG_1389.JPG

 - 2 Fenchelknollen

 - 1 Zwiebel

 - Olivenöl

 - Salz, Pfeffer

 - Zucker

 

Der Fenchel und die Zwiebel werden geputzt und in dünne Streifen geschnitten. Dann brät man diese in Olivenöl an bis er einbe leichte braune Farbe bekommt.

An dieser Stelle kommt der Zucker ins Spiel. Etwa ein bis zwei Esslöffel unter den Fenchel mischen und leicht karamellisieren lassen.

Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und gehacktes Fenchelgrün untermischen.

 

 

Zum Fenchelgemüse gab es einen Wasabi-Gurkensalat:

IMG 1386

 

- 1 Gurke

- 2 EL Schmand

- 3 EL Sahne

- Zitronensaft

- Wasabi (etwa 1/2 - 1 TL)

- Salz

- Zucker

- Petersilie

 

 

 

Die Gurke klein schneiden. Ich habe sie in grobe Stifte geschnitten, aber es geht natürlich auch jede andere Form ;-)

Dann die übrigen Zutaten zu einem Dressing verrühren und abschmecken.

Die Gurken mit dem Dressing mischen und etwa eine Viertelstunde ziehen lassen. Dann mit der Petersilie bestreut servieren.

 

Wer mag kann natürlich auch Koriander statt der Petersilie nehmen, aber bei meiner Familie ist der nicht so beliebt...Auch mit dem Wasabi sollte man vorsichitg sein. Lieber erst weniger nehmen und dann die Dosis steigern, sonst schmeckt man eventuell nichts anderes mehr...

 

Dazu habe ich Reis gekocht, den ich zuvor mit einer gehackten Zwiebel und ein paar Korinaderkörnern angeschwitzt habe.

 

 

 

von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Friday, 21. august 2009 5 21 /08 /Aug. /2009 12:22
Hui, fast ein Jahr ist es her, dass ich hier zuletzt geschrieben habe...

Wird langsam Zeit, dem Blog hier wieder ein bisschen Leben einzuhauchen, sonst verhungert er noch ganz.

Mal sehen, was die nächste Zeit an Zutaten bringt...ich denke eine ganze Menge!!!

von *fleur* - veröffentlicht in: mix
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Monday, 22. september 2008 1 22 /09 /Sept. /2008 17:53

Dieses Jahr habe ich ein weiteres Rezept zur Bewältigung der Zucchiniflut im Garten in mein Kochrepertoire aufgenommen. Die Zucchinipuffer sind schnell zubereitet und schmecken gerade wenn es sehr warm ist sehr gut zum Mittagessen mit einem frischen Tomatensalat.

- ca. 800g Zucchini
- Mehl (etwa 6 EL)
- Semmelbrösel (etwa 4 EL)
- 2 Eier
- 100g Feta
- frische Kräuter (Minze ist sehr lecker in dem Puffern, aber auch Basilikum, Thymian oder Rosmarin)
- Salz, Pfeffer
- Olivenöl

Die Zucchini werden mit einem Gemüseraspel geraspelt und in eine Schüssel gefüllt (größere Zucchini sollte man entkernen, sonst wird der Teig zu feucht). Dann bröselt man den Feta dazu und verrührt das Ganze mit 2 Eiern. Damit ein Teig entsteht, mischt man das Mehl und die Semmelbrösel darunter und gibt die fein gehackten Kräuter dazu. Der Teig sollte eine etwas zähflüssige Konsistenz haben, wenn er noch zu flüssig ist, einfach noch etwas Mehl unterrühren. Zum Schluss dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann erhitzt man das Olivenöl in einer Pfanne und gibt für einen Puffer immer einen Löffel Teig in die Pfanne und verstreicht den Teig zu einem Puffer. Die Puffer dann von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten und frisch essen.

Am besten schmeckt mir dazu ein frischer Tomatensalat oder ein Gurkensalat.

von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Saturday, 20. september 2008 6 20 /09 /Sept. /2008 15:35

Ich habe mich ja lange nicht zu Wort gemeldet, was daran lag, dass ich im Urlaub war und auch sonst einiges zu tun hatte, da ich in zwei Wochen anfangen werde zu studieren.

Im Urlaub hatte ich allerdings das Vergnügen ein tolles Buch zu lesen.
In "Julie & Julia" geht es um eine junge Frau, die innerhalb eines Jahres den amerikanischen Kochbuchklassiker "Mastering the Art of French Cooking" durchkochen will. Auf ihrem Weg, diese Aufgabe zu meistern entdeckt sie jedoch nicht nur die Lust am Kochen und natürlich am guten Essen, sondern auch die Lust am Leben selbst und macht so innerhalb des Jahres viele schöne Erfahrungen.
Das Buch ist sehr lustig und abwechslungsreich geschrieben und es macht einfach Spaß zu lesen.
Ich kann das Buch allen, die gerne kochen und eine schöne Geschichte lesen wollen nur empfehlen.

Bildquelle: www.amazon.de

von *fleur* - veröffentlicht in: mix
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Wednesday, 6. august 2008 3 06 /08 /Aug. /2008 10:47

In meinem Garten herrscht zur Zeit die große Zucchiniflut. Täglich ernte ich mindestens drei frische Zucchini und der Berg in meinem Kühlschrank wird einfach nicht kleiner...
Daher wird nun jedes Essen mit Zucchini kombiniert. Eine sehr leckere Art viele Zucchinis zu verwerten ist eine vegetarische Zucchinicarbonara.

Einkaufszettel:
- 4-6 Zucchinis
- 1 Packung Nudeln (Penne oder Fussili find ich am besten)
- 4 Eigelb
- 100ml Sahne
- 100g geriebener Parmesan
- frische Kräuter (Basilikum, Thymian, Oregano...)
- Salz, Pfeffer

Die Zucchini werden je nach Größe unterschiedlich behandelt. Die großen Exemplare viertelt man und schneidet dann die Kerne raus, sonst wird das Gemüse so sapschig. Dann schneidet man die Viertel in Streifen (etwa 1 cm breit). Die kleinen Zuccchinis kann man halbieren und ebenfalls in Streifen schneiden.
Für die Carbonarasauce die Eigelbe mit der Sahne verrühren und etwa die Hälfte des geriebenen Parmesan dazurühren. Dann die Mischung mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Nudeln werden in der Zwischenzeit in kochendem Salzwasser gekocht.
Für die Zucchini eine große Pfanne oder einen Wok erhitzen und die Zucchini in Olivenöl darin goldgelb anbraten. Sie sollten aber noch schön knackig sein (ich mag keine zu weichen Zucchini ;-)). Die Zucchini mit Pfeffer und den Kräutern würzen.
Die Nudeln abgießen (etwas Kochwasser auffangen) und unter die Zucchini mischen. Dann die Carbonaramischung und etwas Nudelkochwasser darüber gießen. Das Ganze vermischen. Wichtig ist, dass es nicht mehr kocht, sonst gerinnt das Ei und es entsteht Rührei!!! Also am besten von der heißen Platte ziehen.
Zum Schluss noch den restlichen Parmesan untermischen und abschmecken!


von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Monday, 21. july 2008 1 21 /07 /Juli /2008 10:04

Neulich ist mir etwas "schreckliches" passiert...

Ich war dabei für das Mittagessen ein leckeres Risotto zu kochen und mir fehlte noch der geriebene Parmesan. Ich hatte noch ein Stück im Kühlschrank und warf dieses dann einfach in den Thermomix und mixte es auf Turbo zu feinem Käsestaub.
Als das Risotto dann bereit für den Käse war, schüttete ich den geriebenen Käse aus dem Mixtopf ins Risotto. Dabei wunderte ich mich noch über die Menge (war das wirklich noch soviel Käse???), aber nun gut.
Ich wollte den Käse unterrühren, aber statt dass sich das Ganze schön miteinander verband, wurde es ein einziger Klumpen....Mist...das war eindeutig zu viel Käse, aber das Stück war doch gar nicht so groß, oder?!
Ich versuchte also mit Brühe das Ganze wieder einigermaßen zu verflüssigen und schön schlotzig zu machen und stellte es dann etwas geknickt auf den Tisch...

Am Nachmittag bat mich meine Mutter darum einen Kuchen zu backen. "Das Rezept liegt auf dem Tisch und 100g Mehl sind schon im Thermomix!", sagte sie zu mir.
- Wie? 100g Mehl sind schon im Thermomix?
- Ja, die hab ich heute morgen schon abgewogen und dann ist mir eingefallen, dass wir zu wenig Mehl da haben.
- Die waren da drin? Heute morgen?
- Ja, warum?
- Da drin? Ich hab da Parmesan drin gerieben...
- Ja und wo hast du dann das Mehl hin?
- Oh, mann....sch****! Ich hab das Mehl nicht bemerkt....Jetzt ist mir alles klar.

Na toll! Ich hatte also mit dem Parmesan noch 100g Mehl in das Risotto gerührt. Klar, dass das Ganze klumpig wurde...sowas kann auch nur mir passieren!

von *fleur* - veröffentlicht in: curios
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Sunday, 20. july 2008 7 20 /07 /Juli /2008 16:42
Das Rezept für diesen leckeren Kuchen stammt von meiner Oma - und die macht überhaupt die leckersten Kuchen (wie wahrscheinlich jede Oma ;-) )!

Zuerst muss man einen Mürbteig herstellen. Das geht ganz einfach: 300g Mehl, 200g Butter, 100g Zucker und 1 Ei werden zu einem Teig verknetet. Der muss dann lange in den Kühlschrank (am besten über Nacht, aber mindestens 3 Stunden) damit er richtig kalt wird. Sonst lässt er sich nämlich noch schlechter verarbeiten, als er eh schon zu verarbeiten ist (Ich hasse Mürbteig, nebenbei gesagt, weil er mir einfach immer zerreißt!!!)!

Nun gut...den Teig also am besten am Tag vorher herstellen ;-)!

Für die Füllung schlägt man 250g Zucker mit 3 Eiernschaumig bis die Masse fast weis ist. Dann rührt man 100g gemahlene Nüsse (Haselnüsse oder Walnüsse oder sonstige Nüsse) und 5 zerbröselte Zwieback darunter. Außerdem gibt man noch 2 EL Schmand oder Creme fraiche dazu.
Dann kommen die Johannisbeeren zum Einsatz. Davon braucht man ein gutes Kilogramm. Die Beeren von ihren Rispen zupfen und dann unter die Masse mischen.

Jetzt kommt der spannende Teil (mein verhasster Arbeitsschritt)! Den Mürbteig aus den Tiefen des Kühlschrank hervorholen (wo er idealerweise die Nacht verbracht hat) und auswallen. Dann in eine gefettete Springform legen und mit einer Gabel einstechen.
Ich bin dazu übergegangen den Teig nicht auszuwallen, sondern drücke einfach kleine Stücke in die Form, bis sie mit dem Teig ausgelegt ist. Das geht genauso gut und ist wesentlich weniger stressig und bewahrt mich vor nervlichen Zusammenbrüchen bei denen ich zu einer Teigschleuder mutiere ;-)

Ist der Teig in der Form die Füllung reingießen und den Kuchen dann bei etwa 180°C eine Stunde backen.

Das Ergebnis kann man
hier betrachten...Guten Appetit!!!
von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Wednesday, 16. july 2008 3 16 /07 /Juli /2008 13:38

In meinem Garten herrscht eine Kohlrabiflut, die nicht nachlassen will. Deshalb gibt es bei uns zur Zeit täglich Kohlrabi in den verschiedensten Kreationen und auch immer auf der Suche nach neuen Kohlrabirezepten. Eine besonders schmackhafte Variante habe ich heute ausprobiert: Kohlrabischnitzel!





- 1 Riesenkohlrabi oder 2 "Normalkohlrabis"  
- 100g Raclettekäse
- 1 großes Ei
- Mehl
- Semmelbrösel
- Salz
- Butter






Den (oder die?) Kohlrabi schälen und dann mit einem großen, scharfen Messer in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in gesalzenem Wasser andünsten (aber nicht zu weich, die Schnitzel sollen noch gut Biss haben!!!), dann kalt abschrecken und trockentupfen.
Das Ei verquirlen und das Mehl und die Semmelbrösel auf je einen Teller geben und so eine Panierstraße aufbauen.
Immer zwischen zwei Kohlrabischeiben eine Scheibe Raclettekäse legen und diese Schnitzel dann zuerst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss in den Semmelbröseln wenden.
Zum Schluss dann die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Schnitzel darin goldbraun anbraten.

Dazu passt ein sommerlicher Salat aus Avocados, Kartoffeln und Kresse:
2 große Kartoffeln kochen, schälen und in Würfel schneiden. 2 Avocados ebenfalls schälen und in Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer anmachen und eine Hand voll Kresse unter den Salat mischen. Fertig! 

von *fleur* - veröffentlicht in: kulinarisch
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Wednesday, 9. july 2008 3 09 /07 /Juli /2008 15:52

Ich bin zurück aus meinem Mallorcaurlaub und kann nur sagen: Es war toll! - Bis auf das Essen. Leider!
Dazu muss ich jedoch etwas weiter ausholen. Die Sache ist nämlich die, dass das Essen keinesfalls qualitativ schlecht war, sondern es einfach nicht meinen Vorstellungen eines Urlaubsessen entsprach: Das Essen war nämlich ausgesprochen DEUTSCH!

Jetzt wird der ein oder andere sagen: "Was erwartet sie denn, wenn sie nach Mallorca in den Uralub fährt. Das ist doch dort ganz normal!" Stimmt. Ich hatte durchaus mit diesem Fall gerechnet, wobei es auch auf Mallorca Hotels gibt, die sich an der regionalen Küche orientieren und die Urlauber nicht mit deutscher Hausmannskost versorgen. Meinen Vorstellungen entspricht ein solches Ess-Programm im Urlaub jedoch nicht. Ich will hiermit auf keinen Fall die Deutsche Küche schlecht machen, aber im Urlaub möchte ich auch so essen wie man in diesem Land bzw. dieser Region eben isst.

Aber zurück zu meinem Urlaubsessen. Über das Frühstücksbüffet konnte ich mich im großen und Ganzen nicht beklagen. Doch auch hier gab es einiges, was ich persönlich anders gemacht hätte: Der Obstsalat wäre bei mir frisch gewesen und hätte nicht aus Dosenobst bestanden. Aber gut, sonst war es lecker!

Das Abendessen kam dann schon ganz anders daher.
Es gab Salat - entweder zum selbstanmachen oder er war von einer weißen Cocktailsoße (hässliche Schreibweise!) aus so einem 10l Eimer überhäuft (mir wurde schon beim Anblick schlecht). Aber wie gesagt, es gab ja Essig und Öl...
Dann gab es allerlei Nudeln mit verschiedene (Tüten)-Soßen und jeden Tag Gemüselasagne, die jedoch nicht immer Gemüse war, was für mich als Vegetarierin ein ernsthaftes Problem darstellte, da ich immer einen "Vorkoster" benötigt habe. Diesen Part übernahmen meine Freundinnen jedoch gerne.
Nachdem man sich dann also durch dieses "Vorspeisenbüffet" gekämpft hatte, kam der Hauptteil: Der bestand zunächst einmal aus Unmengen von Fleisch und Fisch, über deren Qualität ich leider keine Auskunft geben kann. Melissa meinte jedoch, dass der Fisch immer gut gewesen sei.
Als Beilagen gab es meist Gemüse wie Karotten, Erbsen oder Brokkoli, das jedoch mehr Brei als Gemüse war und so bei mir nicht punkten konnte. Außerdem wurde jeden Tag ein anderes Gemüse dem Öl-Tod unterzogen und in einem Teig fritiert, der nur so von Öl triefte. Typische Mittelmeergemüse wie Zucchini oder Auberginen suchte man vergebens - Schade!

Die letzte Hoffnung war also das Dessert. Hier stieß man auf eine Unzahl eingefärbter Schlagsahnen (rot, gelb, braun, weißmit schwarzen Punkten...) und Wackelpuddings. Außerdem war der Koch Meister darin Obstkonserven zu öffnen und den Inhalt auf eine Platte zu geben.
Es gab jedoch auch leckeren Kuchen und frisches Obst.

Tja...ich musste während dieser Woche feststellen, dass meine Meinung die ich zu dem Essen hatte nicht viel Unterstützung fand. Viele wollen eben auch im Urlaub so essen wie zu Hause.
Jeder eben nach seinem Geschmack - meiner ists nicht!

von *fleur* - veröffentlicht in: curios
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  • 14.04.1989

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