Montag, 22. september 2008
Dieses Jahr habe ich ein weiteres Rezept zur Bewältigung der Zucchiniflut im Garten in mein Kochrepertoire aufgenommen. Die Zucchinipuffer sind schnell zubereitet
und schmecken gerade wenn es sehr warm ist sehr gut zum Mittagessen mit einem frischen Tomatensalat.
- ca. 800g Zucchini
- Mehl (etwa 6 EL)
- Semmelbrösel (etwa 4 EL)
- 2 Eier
- 100g Feta
- frische Kräuter (Minze ist sehr lecker in dem Puffern, aber auch Basilikum, Thymian oder Rosmarin)
- Salz, Pfeffer
- Olivenöl
Die Zucchini werden mit einem Gemüseraspel geraspelt und in eine Schüssel gefüllt (größere Zucchini sollte man entkernen, sonst wird der Teig zu feucht). Dann bröselt man den Feta dazu
und verrührt das Ganze mit 2 Eiern. Damit ein Teig entsteht, mischt man das Mehl und die Semmelbrösel darunter und gibt die fein gehackten Kräuter dazu. Der Teig sollte eine etwas zähflüssige
Konsistenz haben, wenn er noch zu flüssig ist, einfach noch etwas Mehl unterrühren. Zum Schluss dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dann erhitzt man das Olivenöl in einer Pfanne und gibt für einen Puffer immer einen Löffel Teig in die Pfanne und verstreicht den Teig zu einem Puffer. Die Puffer dann von jeder Seite etwa 3-4
Minuten braten und frisch essen.
Am besten schmeckt mir dazu ein frischer Tomatensalat oder ein Gurkensalat.
von *fleur*
-
veröffentlicht in: kulinarisch
1
-
empfehlen
Samstag, 20. september 2008
Ich habe mich ja lange nicht zu Wort gemeldet, was daran lag, dass ich im Urlaub war und auch sonst einiges zu tun hatte, da ich in zwei Wochen anfangen werde zu
studieren.
Im Urlaub hatte ich allerdings das Vergnügen ein tolles Buch zu lesen.
In "Julie & Julia" geht es um eine junge Frau, die innerhalb eines Jahres den amerikanischen Kochbuchklassiker "Mastering the Art of French Cooking" durchkochen will. Auf ihrem Weg, diese
Aufgabe zu meistern entdeckt sie jedoch nicht nur die Lust am Kochen und natürlich am guten Essen, sondern auch die Lust am Leben selbst und macht so innerhalb des Jahres viele schöne
Erfahrungen.
Das Buch ist sehr lustig und abwechslungsreich geschrieben und es macht einfach Spaß zu lesen.
Ich kann das Buch allen, die gerne kochen und eine schöne Geschichte lesen wollen nur empfehlen.
Bildquelle: www.amazon.de
von *fleur*
-
veröffentlicht in: mix
1
-
empfehlen
In meinem Garten herrscht zur Zeit die große Zucchiniflut. Täglich ernte ich mindestens drei frische Zucchini und der Berg in meinem Kühlschrank wird einfach nicht
kleiner...
Daher wird nun jedes Essen mit Zucchini kombiniert. Eine sehr leckere Art viele Zucchinis zu verwerten ist eine vegetarische Zucchinicarbonara.
Einkaufszettel:
- 4-6 Zucchinis
- 1 Packung Nudeln (Penne oder Fussili find ich am besten)
- 4 Eigelb
- 100ml Sahne
- 100g geriebener Parmesan
- frische Kräuter (Basilikum, Thymian, Oregano...)
- Salz, Pfeffer
Die Zucchini werden je nach Größe unterschiedlich behandelt. Die großen Exemplare viertelt man und schneidet dann die Kerne raus, sonst wird das Gemüse so sapschig. Dann schneidet man
die Viertel in Streifen (etwa 1 cm breit). Die kleinen Zuccchinis kann man halbieren und ebenfalls in Streifen schneiden.
Für die Carbonarasauce die Eigelbe mit der Sahne verrühren und etwa die Hälfte des geriebenen Parmesan dazurühren. Dann die Mischung mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Nudeln werden in der Zwischenzeit in kochendem Salzwasser gekocht.
Für die Zucchini eine große Pfanne oder einen Wok erhitzen und die Zucchini in Olivenöl darin goldgelb anbraten. Sie sollten aber noch schön knackig sein (ich mag keine zu weichen Zucchini ;-)).
Die Zucchini mit Pfeffer und den Kräutern würzen.
Die Nudeln abgießen (etwas Kochwasser auffangen) und unter die Zucchini mischen. Dann die Carbonaramischung und etwas Nudelkochwasser darüber gießen. Das Ganze vermischen. Wichtig ist, dass
es nicht mehr kocht, sonst gerinnt das Ei und es entsteht Rührei!!! Also am besten von der heißen Platte ziehen.
Zum Schluss noch den restlichen Parmesan untermischen und abschmecken!
von *fleur*
-
veröffentlicht in: kulinarisch
0
-
empfehlen
Neulich ist mir etwas "schreckliches" passiert...
Ich war dabei für das Mittagessen ein leckeres Risotto zu kochen und mir fehlte noch der geriebene Parmesan. Ich hatte noch ein Stück im Kühlschrank und warf dieses dann einfach in den Thermomix
und mixte es auf Turbo zu feinem Käsestaub.
Als das Risotto dann bereit für den Käse war, schüttete ich den geriebenen Käse aus dem Mixtopf ins Risotto. Dabei wunderte ich mich noch über die Menge (war das wirklich noch soviel Käse???),
aber nun gut.
Ich wollte den Käse unterrühren, aber statt dass sich das Ganze schön miteinander verband, wurde es ein einziger Klumpen....Mist...das war eindeutig zu viel Käse, aber das Stück war doch gar
nicht so groß, oder?!
Ich versuchte also mit Brühe das Ganze wieder einigermaßen zu verflüssigen und schön schlotzig zu machen und stellte es dann etwas geknickt auf den Tisch...
Am Nachmittag bat mich meine Mutter darum einen Kuchen zu backen. "Das Rezept liegt auf dem Tisch und 100g Mehl sind schon im Thermomix!", sagte sie zu mir.
- Wie? 100g Mehl sind schon im Thermomix?
- Ja, die hab ich heute morgen schon abgewogen und dann ist mir eingefallen, dass wir zu wenig Mehl da haben.
- Die waren da drin? Heute morgen?
- Ja, warum?
- Da drin? Ich hab da Parmesan drin gerieben...
- Ja und wo hast du dann das Mehl hin?
- Oh, mann....sch****! Ich hab das Mehl nicht bemerkt....Jetzt ist mir alles klar.
Na toll! Ich hatte also mit dem Parmesan noch 100g Mehl in das Risotto gerührt. Klar, dass das Ganze klumpig wurde...sowas kann auch nur mir passieren!
von *fleur*
-
veröffentlicht in: curios
0
-
empfehlen
In meinem Garten herrscht eine Kohlrabiflut, die nicht nachlassen will. Deshalb gibt es bei uns zur Zeit täglich Kohlrabi in den verschiedensten Kreationen und auch
immer auf der Suche nach neuen Kohlrabirezepten. Eine besonders schmackhafte Variante habe ich heute ausprobiert: Kohlrabischnitzel!
- 1 Riesenkohlrabi oder 2 "Normalkohlrabis"
- 100g Raclettekäse
- 1 großes Ei
- Mehl
- Semmelbrösel
- Salz
- Butter
Den (oder die?) Kohlrabi schälen und dann mit einem großen, scharfen Messer in 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in gesalzenem Wasser andünsten (aber
nicht zu weich, die Schnitzel sollen noch gut Biss haben!!!), dann kalt abschrecken und trockentupfen.
Das Ei verquirlen und das Mehl und die Semmelbrösel auf je einen Teller geben und so eine Panierstraße aufbauen.
Immer zwischen zwei Kohlrabischeiben eine Scheibe Raclettekäse legen und diese Schnitzel dann zuerst im Mehl, dann im Ei und zum Schluss in den Semmelbröseln wenden.
Zum Schluss dann die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Schnitzel darin goldbraun anbraten.
Dazu passt ein sommerlicher Salat aus Avocados, Kartoffeln und Kresse:
2 große Kartoffeln kochen, schälen und in Würfel schneiden. 2 Avocados ebenfalls schälen und in Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer anmachen und eine Hand voll Kresse
unter den Salat mischen. Fertig!
von *fleur*
-
veröffentlicht in: kulinarisch
0
-
empfehlen
Ich bin zurück aus meinem Mallorcaurlaub und kann nur sagen: Es war toll! - Bis auf das Essen. Leider!
Dazu muss ich jedoch etwas weiter ausholen. Die Sache ist nämlich die, dass das Essen keinesfalls qualitativ schlecht war, sondern es einfach nicht meinen Vorstellungen eines Urlaubsessen
entsprach: Das Essen war nämlich ausgesprochen DEUTSCH!
Jetzt wird der ein oder andere sagen: "Was erwartet sie denn, wenn sie nach Mallorca in den Uralub fährt. Das ist doch dort ganz normal!" Stimmt. Ich hatte durchaus mit diesem Fall gerechnet,
wobei es auch auf Mallorca Hotels gibt, die sich an der regionalen Küche orientieren und die Urlauber nicht mit deutscher Hausmannskost versorgen. Meinen Vorstellungen entspricht ein solches
Ess-Programm im Urlaub jedoch nicht. Ich will hiermit auf keinen Fall die Deutsche Küche schlecht machen, aber im Urlaub möchte ich auch so essen wie man in diesem Land bzw. dieser Region eben
isst.
Aber zurück zu meinem Urlaubsessen. Über das Frühstücksbüffet konnte ich mich im großen und Ganzen nicht beklagen. Doch auch hier gab es einiges, was ich persönlich anders gemacht hätte: Der
Obstsalat wäre bei mir frisch gewesen und hätte nicht aus Dosenobst bestanden. Aber gut, sonst war es lecker!
Das Abendessen kam dann schon ganz anders daher.
Es gab Salat - entweder zum selbstanmachen oder er war von einer weißen Cocktailsoße (hässliche Schreibweise!) aus so einem 10l Eimer überhäuft (mir wurde schon beim Anblick schlecht). Aber
wie gesagt, es gab ja Essig und Öl...
Dann gab es allerlei Nudeln mit verschiedene (Tüten)-Soßen und jeden Tag Gemüselasagne, die jedoch nicht immer Gemüse war, was für mich als Vegetarierin ein ernsthaftes Problem darstellte, da ich
immer einen "Vorkoster" benötigt habe. Diesen Part übernahmen meine Freundinnen jedoch gerne.
Nachdem man sich dann also durch dieses "Vorspeisenbüffet" gekämpft hatte, kam der Hauptteil: Der bestand zunächst einmal aus Unmengen von Fleisch und Fisch, über deren Qualität ich leider keine
Auskunft geben kann. Melissa meinte jedoch, dass der Fisch immer gut gewesen sei.
Als Beilagen gab es meist Gemüse wie Karotten, Erbsen oder Brokkoli, das jedoch mehr Brei als Gemüse war und so bei mir nicht punkten konnte. Außerdem wurde jeden Tag ein anderes Gemüse dem
Öl-Tod unterzogen und in einem Teig fritiert, der nur so von Öl triefte. Typische Mittelmeergemüse wie Zucchini oder Auberginen suchte man vergebens - Schade!
Die letzte Hoffnung war also das Dessert. Hier stieß man auf eine Unzahl eingefärbter Schlagsahnen (rot, gelb, braun, weißmit schwarzen Punkten...) und Wackelpuddings. Außerdem war der Koch
Meister darin Obstkonserven zu öffnen und den Inhalt auf eine Platte zu geben.
Es gab jedoch auch leckeren Kuchen und frisches Obst.
Tja...ich musste während dieser Woche feststellen, dass meine Meinung die ich zu dem Essen hatte nicht viel Unterstützung fand. Viele wollen eben auch im Urlaub so essen wie zu Hause.
Jeder eben nach seinem Geschmack - meiner ists nicht!
von *fleur*
-
veröffentlicht in: curios
0
-
empfehlen
Das letzte Wochenende habe ich als Begleitperson mit einer siebten Klasse auf einer Hütte verbracht. Die Klasse, in die auch meine Schwester geht, hatte sich
im voraus zur Selbstversorgung entschieden und in kleinen Gruppen die Verpflegung geplant. Jede Gruppe war für eine Mahlzeit zuständig und hatte auch die benötigten Zutaten selbst besorgt.
Als mir meine Schwester von diesem Vorhaben erzählte, war ich zunächst sehr skeptisch. Eine Gruppe von 5 dreizehnjährigen soll für 35 Leute kochen?! Das kann ja nur im Chaos enden, dachte ich und
stellte mich schon mal auf ein Wochenende mit wenig essbarem ein.
Doch wie so oft kam es völlig anders als gedacht:
Die erste Gruppe (nur Jungs versteht sich) veranstaltete einen Grillabend. Das Fleisch und die Würstchen wurden fachmännisch gegrillt und sogar Salat und klein geschnittenes Gemüse wurde
angeboten. Alles hat wirklich sehr lecker geschmeckt und in mir keimte Hoffnung, was die nächsten beiden Tage anging.
Darüber, dass an diesem Abend geschätzte drei Kilo Kräuterbutter übrigblieben, kann man ruhigen Gewissens hinwegsehen.
Auch die Kochgruppen des nächsten Tags standen der des Grillabends in nichts nach. Da gab es Reis mit Curry und Hühnchen und Nudeln mit Tomaten- bzw. Käsesauce.
Man muss unbedingt dazu sagen, dass die Gruppen keinerlei Hilfe von uns Erwachsenen annahmen und alles ganz alleine organisierten und kochten. Ich war wirklich schwer beeindruckt und konnte gar
nicht glauben, dass ein paar hier gerade die ersten Erfahrungen in der Küche machen und dann gleich für 35 Leute ein leckeres Essen kochen!
Ich hoffe der ein oder andere hat die Lust am Kochen hier für sich entdeckt und bekocht nun auch mal seine Familie!!!
von *fleur*
-
veröffentlicht in: curios
0
-
empfehlen